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Fipel oder Opiat

Wie Opiate mögen die Möglichkeiten des Marktes auf manche Manager wirken. Völlig zugedröhnt und auf Wolke 7 schwebend traumtänzern sie durch die Welt, schließen Deals hier und da, machen Geschäftchen dort und hier. Schmeißen mit Geld, das sie nicht haben oder ihnen nicht gehört, nur so um sich und lallen von ungeahnten Möglichkeiten. Schulden? Drauf geschissen. Fehlende Perspektiven? Drauf geschissen. Weltwirtschaftskrise? Drauf geschissen. Klotz Crysler am Bein? Drauf geschissen.

Welche Drogen der Fiat-Boss genommen hat, weiß ich nicht. Aber ich will das Zeuch auch haben. Scheinbar geht das Leben damit leichter von der Hand. Man kann wieder träumen, sich schöne Bilder malen, die ganze Welt umarmen. Das beste ist, daß das Zeuch legal zu sein scheint. Schließlich wurde der Mann noch nicht wegen Drogenmißbrauchs inhaftiert. Also her damit.

Egal ob Pillen, Pulver, Drops oder Spritze, ich hau's mir rein. Die volle Dröhnung.

Ab morgern schon brauch ich kein HartzIV mehr sondern gehe, selbst völlig überschuldet und ohne Perspektive, zur Regierung und bitte um fette Staatshilfen, mit deren HILFE ich dann irgend ein anderes marodes und dem Untergang geweihtes Unternehmen aufkaufe und von Hochzeiten im Himmel träume. Scheiß auf meine Schulden, scheiß auf meine eigenen maroden Verhältnisse. Mir gehört die Welt.

Mann, muß das Zeuch gut sein.

5.5.09 11:45

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